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die neue Kirchenzeitung

11. September 2022 

Long Covid –(k)ein Trost

„Sind Messen noch zeitgemäß?“ titelten jüngst die „Salzburger Nachrichten“. Anlass waren keine katholischen Gottesdienste, sondern der starke Rückgang der Besucherzahlen bei der IFA, einer der größten Elektronikmessen.
Doch auch die katholischen Messen leiden unter Long Covid. 
Viele Sonntagsmessen werden nur noch von einem Drittel oder der Hälfte der Vor-Corona-Zeit mitgefeiert.

Zahlreichen kulturellen Veranstaltungen geht es, wie kompetente Manager klagen, ähnlich.
Das ist freilich kein großer Trost für die Pfarrer.
Ich persönlich erfuhr jedoch einen gar nicht so kleinen, als ich zu Schulbeginn in der 3. Klasse Volksschule fragte, wer noch das „Vater unser“ und das „Gegrüßet seist du, Maria“ kann. Alle 20 – auch jene drei, die ohne Bekenntnis sind, jedoch am Religionsunterricht teilnehmen – konnten sie noch auswendig. 
Ich war erfreut, denn Solches war auch in der Vor-Pandemie-Ära keine Selbstverständlichkeit.   P. Udo

Königin Elizabeth II. bezog ihre Kraft aus ihrem Glauben

Königin Elizabeth II. ist am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben. Die sieben Jahrzehnte ihrer Regentschaft waren für die Katholiken im Vereinigten Königreich eine vor allem gute Zeit. Über Jahrhunderte hatten sie zuvor ein Schattendasein als verachtete Minderheit geführt. Die Queen hat Fenster und Türen geöffnet.
Auch die klischeebeladenen Warnungen vor papistischer Unterwanderung sind Vergangenheit. Indizien für eine wachsende Hoffähigkeit des Katholizismus gab es in den vergangenen Jahren viele. Da war 2002 die Einladung an den Kardinal von Westminister, vor Königin Elizabeth II. zu predigen. Da war der Übertritt von Ex-Premier Tony Blair in die katholische Kirche 2007. Auch die deutlichen Warnungen der katholischen Kirche vor einem ungerechtfertigten Krieg im Irak und andere öffentliche Stellungnahmen sorgten für mehr moralisches Gewicht.
Eine fromme, bibelfeste Kirchgängerin
Fans der Netflix-Serie „The Crown" wissen es: Die Queen kniete abends mit gefalteten Händen vor ihrem Bett und betete - etwas, das ihr ihre Mutter beigebracht hatte. Elizabeth II. war eine fromme, bibelfeste Kirchgängerin, die sich von ihrem Glauben im Leben getragen fühlte. „Der Anker in meinem Leben", wie sie in ihrer Weihnachtsansprache 2016 sagte.
Und in der Ansprache im Jahr 2000: „Für viele von uns ist unser Glauben von größter Wichtigkeit. Die Lehre Christi und das Wissen um meine persönliche Rechenschaftspflicht vor Gott stellen für mich den Rahmen dar, in dem ich versuche, mein Leben zu führen. Wie so viele von Ihnen habe ich auch großen Trost in Jesu Christi Worten und Vorbild gefunden."
Elizabeth wuchs in einer Familie auf, in der der Glaube selbstverständlich gelebt wurde. Ihr Vater George VI. versetzte seine öffentlichen Ansprachen mit religiösen Bezügen. Ihre Mutter las den Töchtern in ihrer Kindheit aus der Bibel vor. Selbst ihre Schwester Margaret, spätestens seit „The Crown" als trinkfeste Kettenraucherin bekannt, war bibelfest und gläubig.
Für klassische Kirchenlieder und kurze Predigten
Elizabeth II. war im tiefsten Herzen traditionelle Anglikanerin. Als solche bevorzugte sie die King-James-Bible, die Bibel in ihrer von King James I. autorisierten Form für die anglikanische Kirche, nicht die moderne Version. Das galt auch für das Book of Common Prayer, eine Sammlung von Gebeten für die anglikanische Kirche. Offiziell akzeptierte sie selbstverständlich die in zeitgemäßer Sprache aktualisierten Versionen.
Im Übrigen galt sie als bemerkenswert bibelfest. Die Queen bevorzugte klassische Kirchenlieder und kurze Predigten; auf letzteres legte auch ihr Ehemann Prinz Philip (1921-2021) großen Wert. Zwölf Minuten galten als Maximum.
Oberhaupt der anglikanischen Kirche
Die Königin war nicht nur persönlich fromm; sie war auch das weltliche Oberhaupt der Church of England. Seit 1970 eröffnete sie (als erste Monarchin) mit einer Ansprache die Generalsynode der anglikanischen Kirche, wenn diese alle fünf Jahre neugewählt zusammentrat. Die von der Synode verabschiedete kirchliche Gesetzgebung benötigte - und erhielt - in letzter Instanz ihre Zustimmung.
Die Queen ernannte auf Vorschlag des Premierministers die 108 Erzbischöfe und Bischöfe, die ihr dann die Treue schworen und nach der Weihe huldigten. In Schottland war sie Mitglied der presbyterianischen Church of Scotland, hatte dort aber keine offizielle Funktion.
Elizabeth II. hat im Commonwealth die Breite an verschiedenen Religionen anerkannt und sich für religiöse Toleranz stark gemacht. 2012 hielt sie eine bemerkenswerte Ansprache, die als wegweisend für religiöse Toleranz und Vielfalt galt. Dabei kam nach ihrer Vorstellung der Church of England eine wichtige Rolle zu: „Ihre Aufgabe ist nicht, den Anglikanismus zu verteidigen, um andere Religionen auszuschließen. Stattdessen hat die Kirche die Aufgabe, die freie Religionsausübung aller Glaubensgemeinschaften in diesem Land zu schützen."
Papst Franziskus
… hat die verstorbene britische Königin Elizabeth II. gewürdigt. In einem Telegramm an ihren Sohn und Englands neuen König, Charles III., sprach Franziskus am Donnerstagabend dem Königshaus seine tiefe Betroffenheit und sein Beileid aus. Elizabeth II. habe „im unermüdlichen Dienst für das Wohl der Nation und des Commonwealth" gelebt. Der Papst würdigte „ihr Beispiel der Pflichterfüllung, unerschütterliches Zeugnis des Glaubens an Jesus Christus und ihre feste Hoffnung auf seine Verheißungen".
Mit Ausnahme von Paul VI. (1963-1978) und Johannes Paul I. (1978) traf sie mit allen Päpsten zusammen, entweder in Rom oder in England. Zuletzt besuchte sie 2014 den Vatikan und tauschte sich mit Papst Franziskus aus.
Foto: Official Website of the Royal Family,

„Kirche in Not" ermöglicht 30.000 Kindern Schulbeginn im Libanon

Mit einem Hilfspaket über 2,28 Millionen US-Dollar ermöglicht „Kirche in Not" den Schulbeginn in fast 200 libanesischen Schulen. Dies teilte das weltweit tätige katholische Hilfswerk am Donnerstag in Wien mit. Von der Unterstützung profitieren demnach an die 30.000 Schülerinnen und Schüler sowie mehr als 6.000 Lehrerinnen und Lehrer. Neben Stipendien für Lehrkräfte, Hilfen für Familien mit Schulkindern würden von dem Geld unter anderem Sonnenkollektoren an den katholischen Schulen installiert und Schulmaterialien für Schüler an 89 Schulen finanziert.
Aufgrund einer schweren Wirtschaftskrise wären viele Schulen im Libanon aus eigener Kraft nicht in der Lage gewesen, den Unterricht nach den Sommerferien wieder aufzunehmen, so „Kirche in Not". Bereits im vergangenen Schuljahr hat nach Informationen des Hilfswerks jedes zehnte Kind den Schulbesuch abbrechen müssen, da seine Eltern die finanziellen Mittel nicht mehr hätten aufbringen können oder ausgewandert seien. Ein weiteres Problem für viele Schulen sei die seit Jahrzehnten instabile Stromversorgung.
Man sei davon überzeugt, dass der Fortbestand der christlichen Bevölkerung im Libanon davon abhänge, ob die Schulen geöffnet bleiben können, erklärte der Generalsekretär von "Kirche in Not", Philipp Ozores. „Die Unterstützung der Schulen ist eine wichtige Antwort auf die Krise, von der die libanesischen Christen heimgesucht werden", sagte er. Im Libanon finde der Religionsunterricht hauptsächlich in katholischen Schulen statt und nicht in Pfarren. „Wenn katholische Schulen und Lehrer aus Mangel an finanziellen Mitteln zu verschwinden beginnen, wird sich das demografische Gleichgewicht schnell verändern", schilderte Ozores. Insgesamt besuchen im Libanon nach Angaben des Hilfswerks derzeit 185.000 christliche und muslimische Schüler im Alter zwischen sechs und 18 Jahren rund 250 katholische Schulen.
Foto: Schulkinder im Libanon © Kirche in Not
 

Papstbotschafter: Hoffnung in Syrien ist gestorben

Der Papstbotschafter in Syrien, Kardinal Mario Zenari, hat an die verheerende humanitäre Lage in Syrien erinnert. Es gebe kein Brot, kein Wasser, keine Elektrizität, keine Häuser, keine Jugend, klagte der Nuntius bei einer Pressekonferenz am Freitag in Rom. Die Menschen hätten keine Stimme, die Hoffnung sei gestorben, schilderte der Kardinal die Situation in dem Krisenland.
Erst vor zwei Tagen habe es wieder Bombenangriffe auf Flughäfen und Autobahnen gegeben, ergänzte Franziskanerbruder Fadi Azar aus Latakia. Der Krieg sei noch lange nicht vorbei. Jeden Tag sehe er Menschen das Land verlassen.
Die UN-Organisation OCHA schätzt, dass die humanitäre Notlage in Syrien rund 14,6 Millionen Menschen betrifft, eine Zunahme gegenüber 2021 um 1,2 Millionen. Der Krieg und seine langfristigen Folgen, wie etwa die weitgehende Zerstörung der zivilen Infrastruktur und der wirtschaftliche Niedergang, seien durch die Pandemie und die globale Wirtschaftskrise weiter verschärft worden. 
Etwa 80 Prozent der syrischen Bevölkerung leben den Angaben zufolge unterhalb der Armutsgrenze. Fast 11,5 Millionen Menschen, davon 40 Prozent Kinder, erhielten keine angemessene medizinische Versorgung.
Seit 2017 engagieren sich Zenari und Azar für das Projekt „Offene Krankenhäuser" in Syrien. Menschen, die sich keine medizinische Behandlung leisten können, erhalten sie in drei Krankenhäusern kostenfrei. Zwei dieser Kliniken befinden sich in Damaskus, eine in Aleppo. An vier weiteren syrischen Orten werden medizinische Beratung, diagnostische Untersuchungen und Medikamentenausgaben angeboten.
So habe es in den vergangenen fünf Jahren mehr als 80.000 kostenlose Behandlungen für bedürftige Menschen in Syrien gegeben, erklärte die katholische Stiftung AVSI in Rom. 
 

Junta in Myanmar verliert Kontrolle über christlichen Chin-Staat

Die Militärjunta in Myanmar hat die Kontrolle über den größten Teil des westlichen Unionsstaates Chin verloren. Chin an der Grenze zu Indien ist die einzige Region Myanmars mit einer mehrheitlich christlichen Bevölkerung. „Wir können sagen, dass wir - lokale Widerstandsgruppen und Zivilisten - jetzt mehr als 70 Prozent des Territoriums im Bundesland Chin kontrollieren. Das Regime hat nur die Kontrolle über Städte und einige Hauptstraßen", sagte Salai Htet Ni, Sprecher der "Chin National Front" (CNF) laut Katholischer Nachrichten-Agentur (KNA) dem unabhängigen myanmarischen Nachrichtenportal Irrawaddy (Donnerstag). "Wir haben die Verantwortung für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, einschließlich Gesundheit und Bildung, in den von uns kontrollierten Gebieten übernommen."
Übereinstimmenden Berichten zufolge kontrolliert die Junta in Myanmar nur etwa 50 Prozent des Landes. Diese Angaben lassen sich jedoch nicht überprüfen. „Die PDF (Volksverteidigungsarmee) und die bewaffneten ethnischen Kampfverbände dominieren die ländlichen Gebiete, während die Armee sich in den Städten festgesetzt hat", sagte der Militär- und Sicherheitsexperte Anthony Davis in dieser Woche am Rande einer von der EU unterstützten Expertentagung über die Lage in Myanmar in Bangkok.
In Thantlang, dem Verwaltungszentrum von Chin, wurden Berichten zufolge seit dem Militärputsch vom Februar 2021 mindestens 12 Kirchen und 20 weitere religiöse Gebäude niedergebrannt. Die rund 10.000 Einwohner von Thantlang sind vor der seit fast einem Jahr andauernden Offensive der Armee in die Wälder oder ins benachbarte Indien geflohen. Wie im Internet veröffentliche Luftaufnahmen zeigen, wurde die Stadt durch Artilleriebeschuss, Bombenangriffe und Brandschatzungen der Armee fast völlig dem Erdboden gleichgemacht.

Drei Priester gegen Kardinal Woelki – einer wurde in St. Pölten zum Priester geweiht

Was wusste Kardinal Rainer Woelki? Nach einem Bericht von „Christ & Welt“ nach einer gemeinsamen Recherche mit dem Deutschlandfunk über den Fall des verstorbenen Präsidenten des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ erstatteten drei Pfarrer – einer von ihnen war einst Vertrauter von Bischof Kurt Krenn in St. Pölten - am 1. September Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln gegen den Kölner Kardinal wegen des Verdachts einer falschen eidesstattlichen Erklärung.
Die drei Priester sind:
Dr. Dr. Wolfgang Rothe (55), Pfarrvikar im Münchener Pfarrverband Perlach. Bis 1994 war Rothe eigenen Angaben zufolge vier Jahre lang in der umstrittenen konservativen „Katholischen Pfadfinderschaft Europas“ aktiv. 1996 wurde er in St. Pölten zum Priester geweiht.
Danach studierte er kanonisches Recht an der Päpstlichen Universität Santa Croce, die unter Leitung der Personalprälatur Opus Dei steht, wo er 2002 zum Doktor des kanonischen Rechts promovierte. Relator (Doktorvater) war der damalige Privatsekretär von Joseph Ratzinger, Georg Gänswein.
Seit 2002 war er Sekretär und Referent für kirchenrechtliche Fragen des Bischofs von St. Pölten, Kurt Krenn, sowie Lehrbeauftragter für kanonisches Recht an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten, ab 2003 zusätzlich Subregens am dortigen Priesterseminar.
Im Juli 2004 legte er dieses Amt nieder, nachdem ihm vorgeworfen worden war, für Misstände im St. Pöltner Priesterseminar mitverantwortlich gewesen zu sein.
2013 promovierte Rothe zum Doktor der Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Der Theologe und Autor Burkhard Hose (55) wurde 2004 zum Akademikerseelsorger in der Diözese Würzburg ernannt. Von 2007 bis 2016 war er Vorsitzender der Diözesanleiterkonferenz des Katholischen Bibelwerks e.V. Er ist Mitglied im Würzburger Ombudsrat und beratendes Mitglied im Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg.   
Am 16. März 2021 startete er gemeinsam mit Bernd Mönkebüscher eine Unterschriftenaktion zur weiteren Zulassung der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in der Römisch-Katholischen Kirche. Anlass der Aktion war das am Tag zuvor veröffentlichte Dokument der vatikanischen Glaubenskongregation, wonach Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare in der Römisch-katholischen Kirche nicht möglich seien.
Bernd Mönkebüscher (56) wurde 1992 zum Priester geweiht. Er ist seit 2007 als Pfarrer im Erzbistum Paderborn in Hamm in dem Pastoralverbund Hamm Mitte Osten und Hamm Mitte Westen tätig. Er leitet beide Pastoralverbände.  


Paukenschlag bei Vollversammlung des „Synodalen Weges" 

Mit einem Paukenschlag hat die inhaltliche Arbeit bei der vierten Vollversammlung des Reformdialogs „Synodaler Weg" der Katholischen Kirche in Deutschland begonnen. Bei dem Treffen scheiterte am Donnerstagabend gleich der erste grundlegende Text zur katholischen Sexualmoral. Während die erforderliche Zweidrittelmehrheit aller anwesenden 209 Synodalen erreicht wurde, erhielt das Papier bei den Bischöfen keine Zweidrittelmehrheit, lediglich 61 Prozent von ihnen votierten dafür. 33 Bischöfe stimmten für den Text, 21 dagegen, drei enthielten sich. Vorangegangen war eine lebhafte, teils kontroverse Debatte, in der einige Bischöfe die Forderungen als einen Bruch mit der kirchlichen Lehre und dem christlichen Menschenbild bezeichnet hatten. 

Der 30 Seiten umfassende Text sah Reformbedarf unter anderem bei der Frage der Verhütung. In der christlichen Ehe müsse nicht bei jedem Geschlechtsverkehr die Offenheit für Nachwuchs "biologisch realisiert" werden. 

Betont wird, dass sich homosexuelle Partnerschaften sowie wiederverheiratete Geschiedene „unter dem ausdrücklich von der Kirche zugesprochenen Segen Gottes gestellt sehen können". Überdies sei die Anerkennung der Gleichwertigkeit und Legitimität nicht-heterosexueller Orientierungen „dringend geboten". Das Papier erteilt sogenannten Konversionstherapien für Homosexuelle eine deutliche Absage. 

Nach dem Scheitern kam es im Versammlungssaal zu einer spontanen Protestkundgebung. Teilnehmer riefen: „Wo sind die Hirten?" und „Soviel zum Thema Macht und Gewaltenteilung." Einzelne Synodale verließen die Versammlung. Der Synodalpräsident und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sprach von einer „krisenhaften Situation". 

„Mütter der Aussätzigen" erneut hoch ausgezeichnet
Sie sind zwei von bisher nur drei Ehrenbürgern Südkoreas

Viele nationale und internationale Würdigungen haben die beiden Tirolerinnen Marianne Stöger und Margit Pissarek bereits erhalten, zwei prominente Auszeichnungen sind nun erneut an sie persönlich überreicht worden: Die Schwestern des Säkularinstituts „Ancillae Christi Regis" erhielten in Innsbruck die Urkunden des „International Achievement Awards" vom International Council of Nurses (ICN) sowie die „Regulation of Nightingale Medal" vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes ausgehändigt, teilte die Diözese Innsbruck am Wochenende mit.
Stöger und Pissarek setzten sich über 40 Jahre lang in Südkorea gegen Lepra und für eine bessere medizinische Versorgung Erkrankter ein. Ihrer Arbeit auf der „Lepra-Insel" Sorokdo und der Unterstützung unter anderem durch die Katholische Frauenbewegung wird es zugeschrieben, dass diese Krankheit in Südkorea mittlerweile als nahezu ausgerottet gilt. Die beiden kehrten 2005 nach Tirol zurück. Marianne Stöger lebt heute bei Verwandten in Matrei am Brenner, Margit Pissarek in einem Innsbrucker Altersheim.
Sogar Frachtschiffe tragen ihren Namen
In Tirol sind die beiden Frauen nahezu unbekannt. In Korea werden sie hingegen seit Jahren verehrt. Die beiden Schwestern sind zwei von bisher nur drei Ehrenbürgern Südkoreas, nach ihnen sind Frachtschiffe benannt, sie wurden für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen und ihre Lebensbiografien verfilmt. 2016 erhielten die beiden heute bald 90-Jährigen - obwohl damals schon lange nicht mehr in Korea tätig - den hochdotierten „Manhae-Preis für soziales Handeln".
Die nunmehrige Übergabe der Auszeichnungen an die Christkönigsschwestern wurde von Kwak Wol-Hee, Vizepräsidentin des Koreanischen Krankenpflege-Verbandes, geleitet. Auch der Honorarkonsul von Korea, Richard Hauser, sowie Regina Maria Pendl vom Vorstand der Katholischen Frauenbewegung Tirol fanden sich zu der Ehrung ein.
Foto. Diözese Innsbruck/Sigl.

Weltkirchenrat verurteilt Israel und Russland

Der weltweite Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat die Politik Israels in den Palästinensergebieten scharf verurteilt. Dabei einigte sich die am Donnerstag zu Ende gehende ÖRK-Vollversammlung in Karlsruhe aber nicht auf den eingebrachten Antrag, Israel "Apartheid-Politik" vorzuwerfen.
„Einige Kirchen und Delegierte fordern vehement die Verwendung des Apartheid-Begriffs, weil dieser die Realität der Menschen in Palästina und Israel beschreibe", heißt es in der am Donnerstag verabschiedeten Resolution. Andere Stimmen kritisierten den Begriff aber als „unzutreffend, wenig hilfreich und schmerzvoll". "Wir sind in dieser Frage nicht einer Meinung", erklärte der Weltkirchenrat. Umso wichtiger sei es, künftig weiter für eine friedliche Konfliktlösung und bessere Zukunft der Menschen in Nahost zu arbeiten.
Rabbiner: „Ein grauenhaftes Dokument“
Der orthodoxe Rabbiner Jehoschua Ahrens übte danach scharfe Kritik: „Auch wenn der Apartheid-Vorwurf im nun beschlossenen Aufruf relativiert wurde, unter anderem auch durch den großen Einsatz der deutschen Delegation, der dafür Anerkennung und Dank gebührt, bleibt es insgesamt ein grauenhaftes Dokument, mit dem sich der ÖRK unglaubwürdig macht", schreibt Ahrens in einem Kommentar für die „Jüdische Allgemeine".
Weltkirchenrat verurteilt russischen Angriffskrieg gegen Ukraine
Der Weltkirchenrat (ÖRK) hat den russischen Krieg in der Ukraine in klaren Worten verurteilt. Der „illegale" und „ungerechtfertigte" Krieg müsse sofort beendet werden, die russischen Truppen müssten sich zurückziehen, heißt es in einer am Donnerstag zum Abschluss der ÖRK-Vollversammlung in Karlsruhe verabschiedeten Resolution. Der Weltkirchenrat beklagt das Leiden und Sterben sowie die Vertreibung der Zivilbevölkerung. Und benennt die globalen Folgen der Konfrontation mit Russland, darunter beispielsweise die steigenden Lebensmittelpreise, die vor allem arme Gesellschaften hart treffen.
Die europäischen Staaten werden aufgefordert, die "wachsende Militarisierung, Konfrontation und Waffenlieferungen" zu stoppen und stattdessen in zivile Friedenssicherungen zu investieren. Der Dachverband von 350 Kirchen und christlichen Gemeinschaften, darunter viele orthodoxe Kirchen, verpflichtet sich selbst zu intensiveren Bemühungen für Frieden und Dialog.
Bedford-Strohm neuer Vorsitzender im Weltkirchenrat
Der Zentralausschuss des Weltkirchenrats hat den bayerischen evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zu seinem neuen Moderator (Vorsitzenden) gewählt. Der 61-jährige frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) übernimmt damit ein wichtiges Führungsamt im weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK). Er folgt auf die anglikanische Kenianerin Agnes Abuoum, die das Amt seit 2013 innehatte.
Der Weltkirchenrat ist ein weltweiter Zusammenschluss von 352 Mitgliedskirchen in mehr als 120 Ländern auf allen Kontinenten der Erde. Diese vertreten 580 Mio. Christinnen und Christen. Die katholische Kirche hat nur Beobachter-Status.
Foto: Offizielle Website des World Council of Churches.

„Jugend Eine Welt": Verheerende Überschwemmungen in Pakistan

Das Hilfswerk „Jugend Eine Welt" bittet dringend um Spenden für die Opfer der verheerenden Überschwemmungen in Pakistan. Nach den schwersten Regenfällen seit drei Jahrzehnten steht - kaum bemerkt von der Weltöffentlichkeit -  laut offiziellen Informationen rund ein Drittel Pakistans unter Wasser. 33 Millionen Menschen, darunter geschätzt 16 Millionen Kinder, sind betroffen. Besonders kritisch ist demnach die Lage in den Provinzen Belutschistan, Khyber Pakhtunkwa, Punjab sowie Sindh. 

Zahlreiche Flüsse überschwemmten in den vergangenen Tagen das umliegende Land, Dämme hielten den historischen Wassermassen nicht stand und rissen neben zigtausenden Häusern auch Straßen und Brücken sowie wichtige öffentliche Einrichtungen, wie Krankenhäuser und Schulen, mit sich. Die pakistanische Regierung hat den Notstand ausgerufen. 80 Bezirke sind praktisch zerstört. 

Die Salesianer Don Boscos, Projektpartner von „Jugend Eine Welt", sind in Pakistan an zwei Standorten tätig. In Lahore betreiben sie seit 2002 ein Don Bosco-Berufsbildungszentrum, in dem benachteiligte Jugendliche eine professionelle Ausbildung in den Bereichen Elektrik, Sanitär, Metall- und Holzverarbeitung erhalten. 

Spendenkonto: IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000.

Kurznachrichten

 Für Papst Franziskus hat sexueller Missbrauch nichts mit dem Zölibat zu tun. Missbrauch passiere an vielen Orten, vorrangig in Familien, wo es den Zölibat nicht gebe, sagte das Kirchenoberhaupt in einem Interview des Fernsehsenders CNN Portugal. 

 

Weltweit sind derzeit humanitäre Helfer des Caritas-Netzwerks in 200 Ländern und Regionen im Einsatz für Notleidende und den Schutz der Menschenwürde. 

 

Vatikan. Der aus Nicaragua ausgewiesene Vatikanbotschafter Erzbischof Waldemar Stanislaw Sommertag (54) wechselt nach Afrika. Der gebürtige Pole wird Apostolischer Nuntius im Senegal, Kap Verde, Guinea-Bissau sowie Mauretanien.

 

USA. Der für ihren Dienst an den Ärmsten bekannten Ordensfrau Mutter Teresa ist ein Film gewidmet, der Anfang Oktober in 900 US-amerikanischen und kanadischen Kinos startet: "Mother Teresa: No greater love". Mutter Teresas Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“ zählt derzeit 4.000 Schwestern.

 

Deutschland. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf kritisiert den Umgang von Papst Franziskus mit dem Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki. Er halte es nicht für angemessen, wenn Franziskus über das vor rund einem halben Jahr eingereichte Rücktrittsgesuch des Kölner Erzbischofs weiter nicht entscheide.

 

Russland. Dutzende Rabbiner haben bei einer Versammlung in Moskau ein Ende der Kämpfe in der Ukraine gefordert. Wie das Portal „Chabad.org" berichtete, waren bei der zweitägigen Konferenz mehr als 75 Vertreter aus ganz Russland zugegen. 

 

Polen. Die Polnische Orthodoxe Kirche (POK) lehnt weiterhin eine Anerkennung der „Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU)" und der in ihr gespendeten Weihen ab.

 


In Indien ist ein wichtiger Vertreter der katholischen Dalit-Seelsorge gestorben. Der landesweit bekannte Pater Antonisamy ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Die Erzdiözese Pondicherry würdigte ihn als „Friedensstifter" und „Quelle der Inspiration".

 

Serbien. Der ungarische Premierminister Viktor Orban ist in Belgrad vom serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije mit dem höchsten Orden (des Heiligen Sava ersten Grades) ausgezeichnet worden. 

 


Österreich

 

Wien. Die am Mittwoch von der Bundesregierung vorgelegten Pläne für die „Strompreisbremse" sind für die Caritas nicht sozial treffsicher. Sie seien für armutsgefährdete und armutsbetroffene Menschen nur bedingt hilfreich.

 

Niederösterreich. In Rabenstein an der Pielach wurde eine neue Gedenkstätte für Kardinal Franz König (1905-2004) eröffnet.

 

Kärnten. Sollten die Abonnenten-Zahlen im neuen Schuljahr nicht „massiv steigen", muss die katholische Kinderzeitschrift "Regenbogen" mit Ende des Schuljahres 2022/23 eingestellt werden. Die Zeitschrift erscheint während des Schuljahres vierzehntägig mit jeweils 24 Seiten in einer Auflage von rund 15.000 Stück.

 

Oberösterreich. Der Linzer Bischof Manfred Scheuer und der oberösterreichische Caritas-Direktor Franz Kehrer haben unlängst die Demokratische Republik Kongo besucht. Das berichtet die „KirchenZeitung" der Diözese Linz.

Österreicher  wird neuer UN-Menschenrechtskommissar

Der österreichische Jurist Volker Türk ist zum neuen Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen ernannt worden. Die UN-Vollversammlung in New York stimmte am 8. September seiner Nominierung durch Generalsekretär Antonio Guterres zu. In dessen Exekutivbüro arbeitete der 57-Jährige zuletzt als Untergeneralsekretär für Politik. Im Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) in Genf folgt Türk auf die Chilenin Michelle Bachelet, die sich nach vier Jahren im Amt nicht erneut bewarb.
Türk, der über völkerrechtliche Aspekte des Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) promovierte, war drei Jahrzehnte für diese Organisation tätig, unter anderem auf Außenposten in Malaysia, im Kongo und in Kuwait, seit 2000 dann in Führungspositionen am Sitz der UNHCR in Genf. 2015 wurde er Beigeordneter Hoher Kommissar für Schutz und damit für einige Monate enger Mitarbeiter des damaligen UNHCR-Chefs Guterres, der das Hilfswerk von 2005 bis zu seinem Wechsel ins UN-Generalsekretariat 2016 leitete.
Türk erklärte zu seiner Ernennung, er fühle "ein tiefes Gefühl von Verantwortung". Er werde "alles geben, um die Versprechen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte voranzubringen, für jedermann, an jedem Ort", schrieb er auf Twitter. 

Foto: Twitter Volker Türk.-

Auch das noch...

Missionsschwester stirbt bei Anschlag in Mosambik

Eine Schwester des Comboni-Missionsordens ist bei einem Anschlag in Mosambik gestorben. Wie die italienische Zeitung „Avvenire" berichtete, wurde die Gemeinschaft von insgesamt vier Schwestern in Chipene im Süden Mosambiks in der Nacht angegriffen. Eine der Schwestern habe sich demnach mit einigen Mädchen in einen nahegelegenen Wald retten können, zitierte die Zeitung aus einer Mitteilung des Comboni-Generalsekretariats. Zu dem Befinden der weiteren Missionsschwestern gebe es zum derzeitigen Stand keine Information. Comboni-Missionare und Comboni-Missionsschwestern sind vor allem in afrikanischen Ländern im Einsatz, in Mosambik seit 1946.

 

Mutter Teresas Orden feiert 25. Todestag der Heiligen

Zum 25. Todestag von Mutter Teresa (1910-1997) wurde in Indien auf vielerlei Weise der Friedensnobelpreisträgerin und seit 2016 von der katholischen Kirche als Heilige verehrten Ordensfrau gedacht. In Kolkata (früher: Kalkutta), wo sich im Mutterhaus der von Mutter Teresa gegründeten Gemeinschaft der „Missionarinnen der Nächstenliebe" auch ihr Grab befindet, fanden am Montag wie in ganz Indien Gottesdienste und Andachten statt.

In Kolkata (früher: Kalkutta) haben die Missionarinnen der Nächstenliebe in der zentralen Park Street zum 25. Todestag ihrer Gründerin ein neues Zentrum für Straßenkinder eröffnet. Den jungen Gästen werden hier Duschmöglichkeit, Kleidung, Milch und Kekse sowie Kreativ- und Alphabetisierungskurse geboten. 

Darüber hinaus ziehen die Schwestern der Gemeinschaft täglich durch die Straßen, um Lebensmittel und Kleidung an arme Menschen zu verteilen, Kranke in die Zentren des Ordens zu bringen, wo sie gebadet, eingekleidet, verköstigt oder wenn nötig ins Spital weitertransportiert werden. Die Gemeinschaft führt Häuser für Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, sowie auch Heime für Obdachlose.

 


Emmausgemeinschaft feierte 40-jähriges Bestehen

Mit einem „Grätzlfest" hat die Emmausgemeinschaft St. Pölten am Freitag ihr  40-jähriges Bestehen gefeiert. Wie der „Verein zur Integration sozial benachteiligter Personen" mitteilte, fanden sich in der Emmaus-Einrichtung Viehofen in der niederösterreichischen Landeshauptstadt zahlreiche Gratulantinnen und Gratulanten zu einem Festakt ein - u.a. von kirchlicher Seite der St. Pöltener Weihbischof Anton Leichtfried, Propst Petrus Stockinger vom Stift Herzogenburg und die evangelische Superintendentialkuratorin Gisela Malekpour. Aus der Politik kamen u.a. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und der St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ).
Die Emmausgemeinschaft St. Pölten wurde im Jahr 1982 vom Theologen und Sozialarbeiter Karl Rottenschlager gegründet - als Ort der Versöhnung, Heilung, Zuwendung, Zugehörigkeit, gegenseitiger Liebe, des Vergebens und Wachstums. Heute betreibt der Verein an sieben Standorten in St. Pölten Einrichtungen zur Unterstützung für Personen in Krisensituationen. Täglich werden laut Angaben des Vereins rund 320 Menschen von einem multiprofessionellen 155-köpfigen Team unterstützt und begleitet. Zusätzlich arbeiten jährlich etwa 30 Zivildiener und über 100 freiwillig Mitarbeitende bei der Emmausgemeinschaft mit. 
 

Gemeinschaft "Cenacolo" feierte 25-jähriges Bestehen

Die kirchliche Gemeinschaft "Cenacolo" im burgenländischen Kleinfrauenhaid feierte vergangenes Wochenende ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst mit Bischof Ägidius Zsifkovics. Derzeit wird dort mehr als 30 jungen Männern in Krisensituationen, vor allem bei Suchtproblemen, ein Neuanfang ermöglicht. Applaus erntete Bischof Zsifkovics zum Abschluss seiner Predigt vor allem für einen Satz, wie die Eisenstädter Kirchenzeitung „Martinus" berichtete: „Mein Wunsch an Gott ist, dass wir bald nicht nur eine Gemeinschaft für Burschen in unserer Diözese haben - sondern auch für Mädchen". Dafür wollten sich sowohl die Diözese wie auch die Gemeinschaft "Cenacolo" einsetzen.
 

Bischöfe führten Spitzengespräch mit ÖVP

Eine Delegation der Österreichischen Bischofskonferenz ist zu einem Gespräch mit der ÖVP zusammengetroffen. Bei der Begegnung am Mittwochnachmittag im Wiener Erzbischöflichen Palais waren sowohl die Bischofskonferenz als auch die Kanzlerpartei durch ihre Spitzen, Erzbischof Franz Lackner und Bundesparteiobmann Karl Nehammer, vertreten. Beide Seiten sprachen nach dem Treffen im Interview mit Kathpress von einem „wertschätzenden und inhaltsreichen Austausch über aktuelle und grundlegende gesellschaftliche Themen", die für Politik und Kirche gleichermaßen wichtig seien. 
Neben Fragen zum Verhältnis von ÖVP und Kirche stand der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen in Österreich und international im Fokus des zweistündigen Gesprächs. Dabei ging es sowohl um Fragen rund um die Hilfe für Kriegsopfer und Geflüchtete, als auch um die Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise und der Inflation, insbesondere für Armutsgefährdete in Österreich. 
Auch grundsätzliche Fragen zur politischen Kultur im Land waren Thema des Gesprächs, an dem Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Bundesministerin Susanne Raab und Klubobmann August Wöginger teilnahmen. Kirchlicherseits waren zudem Kardinal Christoph Schönborn, die Bischöfe Manfred Scheuer, Wilhelm Krautwaschl und Stephan Turnovszky, sowie Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka anwesend.
Das Treffen der Bischöfe mit der ÖVP ist Teil eines regelmäßigen Dialogs mit den Spitzen aller im Parlament vertretenen Parteien des Landes, den die Bischofskonferenz in den letzten Jahren intensiviert hat. Das erste Gespräch in diesem Format fand mit der ÖVP im September 2018 statt. Es folgten Begegnungen mit der SPÖ, FPÖ, den Grünen und NEOS. 
Foto: Kathpress/Paul Wuthe.